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Chronik

2011
  • Besuch einer 11köpfigen Delegation aus Heikendorf in Mrimbo
  • Fertigstellung und Einweihung des Bettenhauses der Behindertenschule im August
  • Beginn der Erweiterung der Meierei
  • Planungen für die Erweiterung der Kiumo Lehrwerkstatt um ein Unterrichtsgebäude
  • Untersuchung der Landwirtschaftlichen Strukturen durch zwei Agrarstudenten im Rahmen eines Praktikums
  • beständiger Stormmangel behindert die Arbeit in allen Projekten
  • 70 Studenten der Lehrwerkstatt beenden ihre Ausbildung im Oktober
  • Fortsetzung des Waisenprojekts
2010
  • Fortsetzung des Waisenprojektes mit neuem Vertrag
  • weiterhin anteilsmäßige Unterstützung der Lehrerin für die Behindertenschule
  • Regelmäßige Unterstützung der vier Kindergärten
  • Weiterbau des Bettenhauses für die Behindertenschule
  • Mitfinanzierung beim Kauf eines Grundstückes für die Erweiterung von KIUMO VTC
  • Finanzierung - wie jedes Jahr - diesmal von 355 Bibeln für Konfirmanden
  • Mitarbeit der Pädagogin für geistig behinderte Kinder Ricarda Bokeloh von Januar bis April in der Behindertenschule
  • Praktikum von der Abiturientin Hasmick Mikaelian von Februar bis April in den Gemeinden
  • geplant: Praktikum von zwei neuen Freiwilligen über das Programm Weltwärts im August

2009

  • Fortsetzung des Waisenprojekts
  • Fertigstellung der Renovierung von KIUMO VTC – einschließlich neuer Toiletten Mitfinanzierung durch BINGO-Projektförderung
  • Finanzierung der elektr. Anschlüsse für Maismühle und Ölpresse der Frauengruppen in Kondiki
  • Planung und Baubeginn für ein Bettenhaus für die Behindertenschule
  • Anteilsmäßige Übernahme des Gehaltes der Leiterin der Behindertenschule
  • Regelmäßige Unterstützung der vier Kindergärten
  • Einrichtung einer Solar-Werkstatt zur Endmontage von Solarlampen im KIUMO VTC, dazu Aufenthalt von Rasmus Völker zur Einrichtung der Werkstatt in Mrimbo (Juni bis Aug. 2009), Mitfinanzierung durch BINGO-Projektförderung
  • Februar Besuch in Mrimbo (Doris u. Helmut Krieg, Rosi u. Rikelf Börgmann, Jutta Briel, Ulli Dagge)
  • Dreharbeiten zu dem Film "Quiniti" über das Waisenprojekt auf Kirchenkreisebene
  • Juni Kurzbesuch aus Mrimbo (Pastor Panga u.a.) – Delegation ist Gast von Ludwig-Erhardt-Schule in Kiel
  • Planung der Finanzierung der Ausrüstung für die Meierei
  • Ausreise von zwei „Freiwilligen“ im Rahmen des Projektes „Weltwärts“ nach Tansania im Juli 2009. Die beiden Frauen (Johanna Köster und Lea Krause-Solberg) werden in Mrimbo wohnen, aber im Waisenprojekt des Kirchenkreis Ostkilimanjaro arbeiten.
  • Besuch einer Delegation der Heinrich-Heine-Schule Heikendorf in Mrimbo
  • Besuch einer Ärztedelegation des KÄfA (Kieler Ärzte für Afrika) unter Leitung von Dr. Martin Völckers im Oktober in Mrimbo, Moshi und Ostkilimanjaro
  • Ausbau der Partnerschaft Parkklinik Kiel mit der Uuwo Dispensary
  • Pastorenwechsel in Maring'a: für Pastor Urassa kommt Pastor Jesse Samuel Kimaro, in Kondiki für Pastor Panga kommt Pastor Exaudi Makundi

2008

  • Pastorenwechsel in Uuwo : für Pastor Minja kommt Pastor Godlisten Shao
  • Fortsetzung des Waisenprojektes mit neuem 2 Jahresvertrag: die Gemeinden sind jetzt eigenverantwortlich, Mwika berät nur noch.
  • Fortsetzung der Renovierung KIUMO VTC, Überdachung des Hofes, Renovierung aller Räume, Bau neuer Toiletten (Finanzierung mit BINGO- Projektförderung),
  • Beginn der 2 jährigen Ausbildung einer Erzieherin aus Kirimeni
  • Finanzierung von Ausrüstung zur Herstellung von Fruchtsaft für Frauengruppe Kirimeni
  • Fortsetzung der Fertigstellung Gemeindehaus Maring'a
  • Fortsetzung Fertigstellung Gemeindehaus Kirimeni
  • Meierei – Projekt des Rotary Club Neuseeland zur Einführung einer effektiven Milchwirtschaft durch Finanzierung des Kaufes von leistungsstarken Milchkühen- dadurch Planung für eine Erweiterung der Meierei
  • Aufenthalt Frederike Knothe (Tansaniagruppe) nach Abitur als „Freiwillige“ von Juni 2008 bis Januar 2009, Mitarbeit im Kindergarten, Dispensary und Waisenprojekt, ebenso hat sich Christine Banneitz aus Norderstedt zur selben Zeit als „Freiwillige“ dort aufgehalten und mitgearbeitet.
  • Aufenthalt Katharina Jung, Studentin der Behindertenpädagogik, in Uuwo und Unterricht in der Behindertenschule für 4 Wochen
  • Besuch aus Mrimbo im Juni (Pastor Urassa und Delegation)
  • Besuch einer Ärztedelegation aus der Parkklinik in Mrimbo und Ostkilimanjaro
  • Partnerschaftsvertrag zwischen Dispensary (Gemeinde Uuwo) und Parkklinik Kiel, Entlastung für Heikendorf
  • Gründung des Vereins Kieler Ärzte für Afrika (KÄfA)Schwerpunkt Gesundheitseinrichtungen in Ostkilimanjaro.

2007

Übernahme der Ausbildungskosten für 5 weitere Waisen im KIUMO VTC (für 2 Jahre).
Finanzierung eines Kopierers für KIUMO VTC.
Besuch in Mrimbo im Herbst 2007 (Wiebke Heller, Doris u. Helmut Krieg, Dres. Martin u. Stefan Völckers, Anja Völckers, zusätzlich Propst Thomas Lienau-Becker u. Pastor Jan Christensen).

Weiterbau der Gemeindehäuser Maring´a und Kirimeni,
Ausbau und Renovierung Lehrwerkstatt KIUMO VTC – Neubau eines Bürotraktes.
Einstellung der Schusterei.
Fortsetzung des Waisenprojektes (letztes Jahr des Vierjahresvertrages).

Dispensary: Übernahme der Gehälter von zwei Daktaris und einer Hebamme sowie der Geburtskosten sowie Erneuerung der Ausrüstung durch die Parkklinik in Kiel und die Gemeinschaftspraxis Abts und Partner in Kiel, weiterhin jährlicher Zuschuss von 2.000 € durch Heikendorf und Weiterlauf des Kredites für die Apotheke, dadurch Gewährleistung des Fortbestandes und Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Dispensary ab 01.01.2008.

Fertigstellung des Speisehauses der Grundschule in Kirimeni (bis auf Küche).
Einbau von Sanitäranlagen in der Meierei Kondiki.

Einrichtung der „Upendo Saccos“ in Kirimeni – dörfliche Genossenschaftsbank zur Vergabe von Mikrokrediten (nach Mohamed Junus) an Gemeindeglieder – Beteiligung mit 500 €.

2006

Untersützung KIUMO-VTC (Lehrwerkstatt) beim Bau eines Büros, sowie der Finanzierung von Ersatzteilen und Nähmaschinen.

Unterstützung bei dem Weiterbau des Kinderhauses in Maringa und des Gemeindehauses in Kirimeni.

Fortsetzung des AIDS-Waisen Modellprojektes (neu: erstmaliger Einsatz von „Fieldworkern“), Ausstattung aller schulpflichtiger Waisen mit Schuluniformen, Einführung einer „Krankenkasse“ durch ein Coupon-System.
Finanzielle Hilfe bei der Einrichtung von Labor und Behandlungszimmer der Dispensary in Uuwo.
Finanzierung von Kühen für Kondiki (Erlös Tansania-Tag 2006)

Anschaffung eines Lieferwagens für die Meierei in Kondiki. Seitdem nimmt die Produktion von Trinkmilch ständig zu und die beteiligten Bauern haben durch den gesicherten Verkauf der Milch eine geregelte Einnahme.

Besuch von Propst Kyessi und Sekretär Makundi im Rahmen der Partnerschaft zwischen Kiel und Ost-Kilimanjaro.

Die Heikendorfer Tansania-Gruppe wirkt verantwortlich an der Auftaktveranstaltung in der Kieler St. Nikolaikirche für das Projekt des Kirchenkreises „Kiel für Kinder am Kilimanjaro“ mit. Es wird der AIDS-Waisen-Fonds gegründet.

Abschluss der Ausbildung im KIUMO-Workshop 2006 mit 14 Bürofachkräften, 26 Tischlern, 5 Schustern und 29 Schneiderinnen.

2005

Für das AIDS-Waisen-Modellprojekt wird eine Verdoppelung der Zuwendungen von 4.000,- Euro auf 8.000,- Euro jährlich beschlossen.

Die Kirchengemeinde Kellinghusen in Verbindung mit der Ludwig-Erhard-Schule in Kiel beantragt Mittel für den Bau von Unterrichtsräumen für KIUMO. Ein gegenseitiger Schüleraustausch ist geplant.

Es wird Hilfe geleistet beim Weiterbau des Gemeindehauses in Kirimeni. Das Kinderhaus in Maringa wird weitergebaut mit Hilfe einer Weihnachtssammlung und der Walter-Breitenstein-Stiftung in Kiel.

Das Projekt „Meierei“ in Kondiki wird fertiggestellt. Bischof Shao weiht das Gebäude am 17. 9. 2005.

Entsendung einer deutschen Krankenschwester für einen Monat zu Unterstützung der Dispensary in Uuwo.

Aus Mrimbo besucht eine Delegation ihre Partnergemeide Heikendorf.

Propst Kyessi weiht die fertiggestellte Leichehalle in Uuwo, Bischof Shao weiht das im Bau befindliche Gemeindehaus nebst Kindergarten in Kirimeni.

Für die Leitung des KIUMO-Workshop wird ein Diakon eingestellt.

2004

Wechsel des KIUMO-Workshop Managers Loveland Makundi als Sekretär zum Kirchenkreis Ost-Kilimanjaro.

Das AIDS-Waisen-Modellprojekt startet am 1.1.2004 zusammen mit der Theologischen Hochschule in Mwika und den vier Gemeinden in Mrimbo.
Dauer dieses Projektes vorerst vier Jahre.

Fertigstellung der Umbauarbeiten der Dispensary (Generatorenhaus, Leichenhalle und Anbau). Kondiki ist inzwischen elektrifiziert und es beginnt der Bau der Meierei in Kondiki. (auch hier werden BINGO-Fördermittel eingesetzt.

Vier Lehrer der Ludwig-Erhard-Schule aus Kiel besuchen Mrimbo. Eine Delegation aus Heikendorf besucht Mrimbo.

60 Azubis im KIUMO-Workshop erhalten ihren Abschluss.

2003

Die Ausstellung „Ausbildung am Kilimanjaro“ wird außer in Heikendorf in der Kaufmännischen Berufsschule Kiel, in der Heinrich-Heine-Schule in Kiel, in der Kieler Nikolaikirche und in der Pauluskirche gezeigt.

Zwischen der Ludwig-Erhard-Schule aus Kiel und KIUMO VTC wird eine Partnerschaft begründet. Zwei Lehrer besuchen Mrimbo.

Eine neue Speiseölpresse und eine weitere Maismühle in Kondiki werden finanziert.

Für die Schneidermeisterin Kimaro wird eine Weiterbildung ermöglicht. 15 Arbeitsplätze mit EDV-Hardware werden für KIUMO-Workshop ausgestattet. (PC´s aus der Ludwig-Erhard-Schule-Kiel)

Die Kita in Heikendorf startet eine Aktion zur Unterstützung von AIDS-Waisenkinder im Kindergartenalter. Für die etwa 500 AIDS-Waisen in unserer Partnergemeinde wird in Heikendorf in der Weihnachtszeit gesammelt.

Im KIUMO-Workshop erhalten 69 Auszubildende ihren Abschluss.

Die Planung eines Meiereiprojektes in Kondiki laufen an.

2002

Die Dispensary wird erweitet. Sie erhält einen Anbau für ein Labor, einen Operationssaal und für zusätzliche Bettenräume. Es wird ein Generatorenhaus und eine Leichenhalle errichtet. Die Finanzierung erfolgt durch Heikendorf und durch BINGO-Lotto.

In Kondiki beginnt die Elektrifizierung. Strommasten werden gesetzt, unterbrochen durch Streiks der Elektrifizierungsgesellschaft.

Eine Delegation aus Heikendorf besucht Mrimbo.

Eine Erzieherin, 24 Schneiderinnen und Schneider, 14 Tischler und 9 Bürofachkräfte erhalten ihren Abschluss.

2001

Mit Spenden aus Heikendorf wird die Dispensary modernisiert. Der OP-Raum erhält Fliesen, neue Geräte werden angeschafft, einschließlich eines Notstromgenerators.

Beim HIMO-Projekt wird mit Unterstützung von BINGO-Lotto eine große Werkhalle errichtet.

Eine neue Ausbildungsfachrichtung für Bürofachkräfte wird eingerichtet. Gebrauchte PC´s für 15 Auszubildende werden aus Kiel/Heikendorf geliefert.

In Kirimeni wird die Schusterei mit 14 Auszubildenden eingeweiht.

16 Tischler und 32 Schneiderinnen und Schneider erhalten ihren Abschluss. Insgesamt befinden sich in diesem Jahr 138 Jugendliche in Ausbildung.

In Kirimeni wird für alle vier Frauengruppen eine Maismühle in Betrieb genommen.

In Heikendorf wird für die Elektrifizierung des Ortsteils Kondiki gesammelt.

2000

Drei Frauen aus Uuwo, Maringa und Kirimeni beginnen mit der Ausbildung zur Erzieherinnen in der „Usharika wa Neema“. Die Finanzierung erfolgt mit Heikendorfer Hilfe. 700,- DM werden pro Person und Jahr ausgegeben.

Die Behindertenschule wird im Mai fertiggestellt. Der Lehrbetrieb mit zwei Gruppen aufgenommen.

Der Direktimport von Röstkaffee aus Tansania wird eingestellt. Unser größter Partner, das Kloster Münsterschwarzach, hat die Geschäftsbeziehungen eingestellt. Für Heikendorf war seitdem der Import alleine nicht mehr finanzierbar. Neuer Partner im „Kaffeegeschäft“ wird „Würzburger Partnerkaffee e.V.“ Weiterhin wird Rohkaffee aus Moshi/Tansania importiert und jetzt in Deutschland geröstet. In Mrimbo wird über die zuständige Kaffeebörse mindestens soviel Kaffee aufgekauft und nach Deutschland verschifft, wie in Heikendorf umgesetzt wird.

In Maringa wird das Pastorat im September fertiggestellt. Die Unterstützung aus Heikendorf beläuft sich auf 11.000,- DM. Ebenfalls in Maringa wird in drei Jahresabschnitten der Bau eines Kinderhauses begonnen. Finanziert wird das Projekt durch die „Kind ohne Eltern – Walter Breitenstein Stiftung“ in Kiel.

16 Tischler und 30 Schneiderinnen erhalten ihren Ausbildungsabschluss. Die Lehrwerkstatt erhält die Staatliche Anerkennung.

Durch die zu kurze Regenzeit entspricht die Ernte in diesem Jahr nur 20 % einer normalen Ernte.

Durch eine Sammlung in Heikendorf sollen die hygienischen Verhältnisse und die Ausstattung der Mutter-Kind-Klinik verbessert werden.

1999

Die Ziegel- und Steinproduktion in Himo wird weiter ausgebaut.

In der Schneiderei wird Bekleidung für den Verkauf in Heikendorf hergestellt.

In Kirimeni beginnt der Aufbau einer Schuhmacherei.

In der Tischlerei werden 300 Schulbänke für die Primary Schule hergestellt (finanziert von Heikendorf).

Heikendorf beteiligt sich finanziell am Aufbau einer Behindertenschule in Uuwo für zwei Behindertengruppen. Ebenfalls wird der Bau eines Kindergartens in Maringa gefördert.

1998

Die Gemeinde Kondiki-Maringa wird geteilt. Aus ursprünglich einer sind jetzt vier Partnergemeinden geworden.

„El Nino” schädigt nachhaltig die Region. In Heikendorf werden 9.500 DM für die durch diese Naturkatastrophe geschädigten Familien gesammelt.
„El Nino” hat auch den Ausfall der Kaffee-Ernte in Mrimbo zur Folge. Es herrscht zunehmend wirtschaftliche Not.

Die Mutter-Kind-Klinik wird fertiggestellt.

In Heikendorf wird für Schulbänke an den vier Primary Schulen gesammelt.

1997

Im Februar beginnt ein neuer Schneiderkursus über 2 Jahre mit 38 Azubis.
Mitte des Jahres wird ein Container mit Hilfsgütern nach Mrimbo geschickt.
Zu den Hilfsgütern gehört ein Traktor mit Anhänger, 16 Krankenhausbetten, 12 Tretnähmaschinen, E-Motoren für die Maismühle und vieles mehr.

Im September wird die Entbindungsklinik eröffnet.

In der Kreisstadt Himo wird mit den Erlösen aus dem Kaffeeverkauf ein Grundstück erworben. Hier sollen Ziegelsteine und Dachziegelsteine produziert werden.
Die Region unserer Partnergemeinde kommt in große wirtschaftliche Schwierigkeiten. Die Regenzeit fällt aus. Es herrscht eine große Dürre.

1996

Die Erdblockpresse und die Dachziegelmaschine wird nach Mrimbo geschickt.
Es wird ein Schreibmaschinenkursus mit 24 Azubis eingerichtet.
Start von drei Frauenprojekten: eine Milchkuh in Kirimeni, ein Verkaufskiosk in Uuwo und eine Batikstoffproduktion in Maringa.

Im Dezember wird der Kindergarten in Uuwo eingeweiht.

In Heikendorf wird der Verein Weltladen im Kirchturm gegründet. Es werden Waren aus Entwicklungsländern zu fairen Preisen verkauft.

Weihnachten wird für die Maismühle gesammelt. Das Geld wird für den Kauf von Mahlwerken in Tansania genutzt, die E-Motoren kommen aus Heikendorf. Zusammengebaut wird die Mühle in Mrimbo.

1995

Unter Teilnahme von zwei Heikendorfern wird die Kirche in Maringa eingeweiht.
Ein Jugendchor aus Mrimbo besucht Heikendorf und den Kirchentag in Hamburg.
Im Auftrag der Osterkirchengemeinde Kiel werden Kirchenbänke für deren Partnergemeinde Lole/Kilimanjaro durch die Tischlerei der Lehrwerkstatt hergestellt.

Es beginnt die Unterstützung der Krankenstation mit Basismedikamenten.
Gesponsert wird diese Aktion von Heikendorfer Ärzten, die Medikamentenlieferung erfolgt von -Action Medeor-.

Im Dezember beginnt der Direkteinkauf von Kaffee in Mrimbo und die Vermarktung in Heikendorf als „Kilimanjaro Kaffee“.
In der Weihnachtszeit wird in Heikendorf für eine Erdblockprese und eine Dachziegel- maschine zum energiearmen Herstellen von Steinen und Dachziegeln gesammelt.

1994

Eine Ölpresse wird nach Mrimbo verschickt. Der Kindergarten und das Pastorat in Kirimeni werden fertiggestellt.
Die Ausbildung von 20 Schneiderinnen kommt zum Abschluss. Als Leihgabe erhalten die Absolventen Nähmaschinen für die Ausübung ihres Berufes, die sie später an die Lehrwerkstatt zurückgeben müssen. Die Nähmaschinen kommen aus Heikendorf. Zwei neue Schneiderkurse beginnen mit je 18 Azubis (Dauer 2 Jahre).

Eine Delegation von 4 Personen besucht Heikendorf. In Kirimeni findet die Grundsteinlegung für ein Gemeindehaus statt.

1993

Eine zweite Delegation aus Heikendorf besucht Mrimbo.
Der Lehrbetrieb der Tischlerei mit 20 Auszubildenden beginnt. Die Tischlerei stellt auch die Fenster und Bänke her - durch Heikendorf finanziert -, die für den weiteren Ausbau der Kirche in Maringa benötigt werden. Die Glocke der ersten Heikendorfer Kirche wird für Maringa gestiftet.

In Mrimbo-Kirimeni wird mit dem Bau eines Pastorates und eines Kindergartens begonnen. Auch in Uuwo entsteht ein Kindergarten und eine neue Entbindungsstation.

1992

In der Lehrwerkstatt/Workshop wird für den Bereich Schneiderei mit 20 Auszubildenden der Lehrbetrieb aufgenommen.
Für die Ausbilder zahlt Heikendorf seitdem jährlich 2000,- DM/1000,- € Gehälter.

1991

Ein Mechaniker aus Mrimbo wird für die Wartung der Maschinen in der Lehrwerkstatt/Kiumo Workshop für drei Monate in der Kolpingwerkstatt Papenburg/Emsland ausgebildet. Über die Kolpingwerkstatt werden Nähmaschinen, Tischlerei- und Schustermaschinen nach Mrimbo geschickt.
Heikendorf feiert seinen ersten Tansaniatag und Mrimbo als Gegenstück seinen ersten Heikendorftag.

1990

Heikendorf erhält seinen ersten Besuch aus der Partnergemeinde.
In Mrimbo wird an der Errichtung der Lehrwerkstatt gearbeitet. Bleche und Zement werden aus Heikendorf finanziert.

1989

Die Gemeinde Mrimbo teilt sich in drei Gemeinden, bildet aber ein gemeinsames Komitee für die Partnerschaft. In diesem Jahr besucht eine erste Delegation aus Heikendorf Mrimbo. Für den KIUMO-Workshop wird der Grundstein gelegt.
Es beginnt auch die erste Unterstützung der Dispensary. Ein Kühlschrank, sonstige Geräte und fortlaufend Verbrauchsmaterial werden geliefert.

1988

Die Konfirmanden in Mrimbo erhalten - wie daraufhin jedes Jahr - Bibeln.
In diesem Jahr wurden 240 Bibeln für die Vorkonfirmanden in Mrimbo finanziert.

1987

Die Heikendorfer Kirchengemeinde beteiligt sich am Bau der Kirche in Mrimbo-Maringa. Das Dach wurde aus Heikendorfer Spenden finanziert.

1985

Der Kirchenvorstand in Heikendorf beschließt eine Partnerschaft zu einer Gemeinde in der 3. Welt aufzunehmen. Durch Vermittlung des Nordelbischen Missionszentrums wird der Kontakt zu Mrimbo am Kilimanjaro aufgenommen.