Chronik
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2009 |
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2008 |
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2007 |
Übernahme der Ausbildungskosten für 5 weitere Waisen im KIUMO VTC (für 2 Jahre). Weiterbau der Gemeindehäuser Maring´a und Kirimeni, Dispensary: Übernahme der Gehälter von zwei Daktaris und einer Hebamme sowie der Geburtskosten sowie Erneuerung der Ausrüstung durch die Parkklinik in Kiel und die Gemeinschaftspraxis Abts und Partner in Kiel, weiterhin jährlicher Zuschuss von 2.000 € durch Heikendorf und Weiterlauf des Kredites für die Apotheke, dadurch Gewährleistung des Fortbestandes und Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Dispensary ab 01.01.2008. Fertigstellung des Speisehauses der Grundschule in Kirimeni (bis auf Küche). Einrichtung der „Upendo Saccos“ in Kirimeni – dörfliche Genossenschaftsbank zur Vergabe von Mikrokrediten (nach Mohamed Junus) an Gemeindeglieder – Beteiligung mit 500 €. |
2006 |
Untersützung KIUMO-VTC (Lehrwerkstatt) beim Bau eines Büros, sowie der Finanzierung von Ersatzteilen und Nähmaschinen. Unterstützung bei dem Weiterbau des Kinderhauses in Maringa und des Gemeindehauses in Kirimeni. Fortsetzung des AIDS-Waisen Modellprojektes (neu: erstmaliger Einsatz von „Fieldworkern“), Ausstattung aller schulpflichtiger Waisen mit Schuluniformen, Einführung einer „Krankenkasse“ durch ein Coupon-System. Anschaffung eines Lieferwagens für die Meierei in Kondiki. Seitdem nimmt die Produktion von Trinkmilch ständig zu und die beteiligten Bauern haben durch den gesicherten Verkauf der Milch eine geregelte Einnahme. Besuch von Propst Kyessi und Sekretär Makundi im Rahmen der Partnerschaft zwischen Kiel und Ost-Kilimanjaro. Die Heikendorfer Tansania-Gruppe wirkt verantwortlich an der Auftaktveranstaltung in der Kieler St. Nikolaikirche für das Projekt des Kirchenkreises „Kiel für Kinder am Kilimanjaro“ mit. Es wird der AIDS-Waisen-Fonds gegründet. Abschluss der Ausbildung im KIUMO-Workshop 2006 mit 14 Bürofachkräften, 26 Tischlern, 5 Schustern und 29 Schneiderinnen. |
2005 |
Für das AIDS-Waisen-Modellprojekt wird eine Verdoppelung der Zuwendungen von 4.000,- Euro auf 8.000,- Euro jährlich beschlossen. Die Kirchengemeinde Kellinghusen in Verbindung mit der Ludwig-Erhard-Schule in Kiel beantragt Mittel für den Bau von Unterrichtsräumen für KIUMO. Ein gegenseitiger Schüleraustausch ist geplant. Es wird Hilfe geleistet beim Weiterbau des Gemeindehauses in Kirimeni. Das Kinderhaus in Maringa wird weitergebaut mit Hilfe einer Weihnachtssammlung und der Walter-Breitenstein-Stiftung in Kiel. Das Projekt „Meierei“ in Kondiki wird fertiggestellt. Bischof Shao weiht das Gebäude am 17. 9. 2005. Entsendung einer deutschen Krankenschwester für einen Monat zu Unterstützung der Dispensary in Uuwo. Aus Mrimbo besucht eine Delegation ihre Partnergemeide Heikendorf. Propst Kyessi weiht die fertiggestellte Leichehalle in Uuwo, Bischof Shao weiht das im Bau befindliche Gemeindehaus nebst Kindergarten in Kirimeni. Für die Leitung des KIUMO-Workshop wird ein Diakon eingestellt. |
2004 |
Wechsel des KIUMO-Workshop Managers Loveland Makundi als Sekretär zum Kirchenkreis Ost-Kilimanjaro. Das AIDS-Waisen-Modellprojekt startet am 1.1.2004 zusammen mit der Theologischen Hochschule in Mwika und den vier Gemeinden in Mrimbo. Fertigstellung der Umbauarbeiten der Dispensary (Generatorenhaus, Leichenhalle und Anbau). Kondiki ist inzwischen elektrifiziert und es beginnt der Bau der Meierei in Kondiki. (auch hier werden BINGO-Fördermittel eingesetzt. Vier Lehrer der Ludwig-Erhard-Schule aus Kiel besuchen Mrimbo. Eine Delegation aus Heikendorf besucht Mrimbo. 60 Azubis im KIUMO-Workshop erhalten ihren Abschluss. |
2003 |
Die Ausstellung „Ausbildung am Kilimanjaro“ wird außer in Heikendorf in der Kaufmännischen Berufsschule Kiel, in der Heinrich-Heine-Schule in Kiel, in der Kieler Nikolaikirche und in der Pauluskirche gezeigt. Zwischen der Ludwig-Erhard-Schule aus Kiel und KIUMO VTC wird eine Partnerschaft begründet. Zwei Lehrer besuchen Mrimbo. Eine neue Speiseölpresse und eine weitere Maismühle in Kondiki werden finanziert. Für die Schneidermeisterin Kimaro wird eine Weiterbildung ermöglicht. 15 Arbeitsplätze mit EDV-Hardware werden für KIUMO-Workshop ausgestattet. (PC´s aus der Ludwig-Erhard-Schule-Kiel) Die Kita in Heikendorf startet eine Aktion zur Unterstützung von AIDS-Waisenkinder im Kindergartenalter. Für die etwa 500 AIDS-Waisen in unserer Partnergemeinde wird in Heikendorf in der Weihnachtszeit gesammelt. Im KIUMO-Workshop erhalten 69 Auszubildende ihren Abschluss. Die Planung eines Meiereiprojektes in Kondiki laufen an. |
2002 |
Die Dispensary wird erweitet. Sie erhält einen Anbau für ein Labor, einen Operationssaal und für zusätzliche Bettenräume. Es wird ein Generatorenhaus und eine Leichenhalle errichtet. Die Finanzierung erfolgt durch Heikendorf und durch BINGO-Lotto. In Kondiki beginnt die Elektrifizierung. Strommasten werden gesetzt, unterbrochen durch Streiks der Elektrifizierungsgesellschaft. Eine Delegation aus Heikendorf besucht Mrimbo. Eine Erzieherin, 24 Schneiderinnen und Schneider, 14 Tischler und 9 Bürofachkräfte erhalten ihren Abschluss. |
2001 |
Mit Spenden aus Heikendorf wird die Dispensary modernisiert. Der OP-Raum erhält Fliesen, neue Geräte werden angeschafft, einschließlich eines Notstromgenerators. Beim HIMO-Projekt wird mit Unterstützung von BINGO-Lotto eine große Werkhalle errichtet. Eine neue Ausbildungsfachrichtung für Bürofachkräfte wird eingerichtet. Gebrauchte PC´s für 15 Auszubildende werden aus Kiel/Heikendorf geliefert. In Kirimeni wird die Schusterei mit 14 Auszubildenden eingeweiht. 16 Tischler und 32 Schneiderinnen und Schneider erhalten ihren Abschluss. Insgesamt befinden sich in diesem Jahr 138 Jugendliche in Ausbildung. In Kirimeni wird für alle vier Frauengruppen eine Maismühle in Betrieb genommen. In Heikendorf wird für die Elektrifizierung des Ortsteils Kondiki gesammelt. |
2000 |
Drei Frauen aus Uuwo, Maringa und Kirimeni beginnen mit der Ausbildung zur Erzieherinnen in der „Usharika wa Neema“. Die Finanzierung erfolgt mit Heikendorfer Hilfe. 700,- DM werden pro Person und Jahr ausgegeben. Die Behindertenschule wird im Mai fertiggestellt. Der Lehrbetrieb mit zwei Gruppen aufgenommen. Der Direktimport von Röstkaffee aus Tansania wird eingestellt. Unser größter Partner, das Kloster Münsterschwarzach, hat die Geschäftsbeziehungen eingestellt. Für Heikendorf war seitdem der Import alleine nicht mehr finanzierbar. Neuer Partner im „Kaffeegeschäft“ wird „Würzburger Partnerkaffee e.V.“ Weiterhin wird Rohkaffee aus Moshi/Tansania importiert und jetzt in Deutschland geröstet. In Mrimbo wird über die zuständige Kaffeebörse mindestens soviel Kaffee aufgekauft und nach Deutschland verschifft, wie in Heikendorf umgesetzt wird. In Maringa wird das Pastorat im September fertiggestellt. Die Unterstützung aus Heikendorf beläuft sich auf 11.000,- DM. Ebenfalls in Maringa wird in drei Jahresabschnitten der Bau eines Kinderhauses begonnen. Finanziert wird das Projekt durch die „Kind ohne Eltern – Walter Breitenstein Stiftung“ in Kiel. 16 Tischler und 30 Schneiderinnen erhalten ihren Ausbildungsabschluss. Die Lehrwerkstatt erhält die Staatliche Anerkennung. Durch die zu kurze Regenzeit entspricht die Ernte in diesem Jahr nur 20 % einer normalen Ernte. Durch eine Sammlung in Heikendorf sollen die hygienischen Verhältnisse und die Ausstattung der Mutter-Kind-Klinik verbessert werden. |
1999 |
Die Ziegel- und Steinproduktion in Himo wird weiter ausgebaut. In der Schneiderei wird Bekleidung für den Verkauf in Heikendorf hergestellt. In Kirimeni beginnt der Aufbau einer Schuhmacherei. In der Tischlerei werden 300 Schulbänke für die Primary Schule hergestellt (finanziert von Heikendorf). Heikendorf beteiligt sich finanziell am Aufbau einer Behindertenschule in Uuwo für zwei Behindertengruppen. Ebenfalls wird der Bau eines Kindergartens in Maringa gefördert. |
1998 |
Die Gemeinde Kondiki-Maringa wird geteilt. Aus ursprünglich einer sind jetzt vier Partnergemeinden geworden. „El Nino” schädigt nachhaltig die Region. In Heikendorf werden 9.500 DM für die durch diese Naturkatastrophe geschädigten Familien gesammelt. Die Mutter-Kind-Klinik wird fertiggestellt. In Heikendorf wird für Schulbänke an den vier Primary Schulen gesammelt. |
1997 |
Im Februar beginnt ein neuer Schneiderkursus über 2 Jahre mit 38 Azubis. Im September wird die Entbindungsklinik eröffnet. In der Kreisstadt Himo wird mit den Erlösen aus dem Kaffeeverkauf ein Grundstück erworben. Hier sollen Ziegelsteine und Dachziegelsteine produziert werden. |
1996 |
Die Erdblockpresse und die Dachziegelmaschine wird nach Mrimbo geschickt. Im Dezember wird der Kindergarten in Uuwo eingeweiht. In Heikendorf wird der Verein Weltladen im Kirchturm gegründet. Es werden Waren aus Entwicklungsländern zu fairen Preisen verkauft. Weihnachten wird für die Maismühle gesammelt. Das Geld wird für den Kauf von Mahlwerken in Tansania genutzt, die E-Motoren kommen aus Heikendorf. Zusammengebaut wird die Mühle in Mrimbo. |
1995 |
Unter Teilnahme von zwei Heikendorfern wird die Kirche in Maringa eingeweiht. Es beginnt die Unterstützung der Krankenstation mit Basismedikamenten. Im Dezember beginnt der Direkteinkauf von Kaffee in Mrimbo und die Vermarktung in Heikendorf als „Kilimanjaro Kaffee“. |
1994 |
Eine Ölpresse wird nach Mrimbo verschickt. Der Kindergarten und das Pastorat in Kirimeni werden fertiggestellt. Eine Delegation von 4 Personen besucht Heikendorf. In Kirimeni findet die Grundsteinlegung für ein Gemeindehaus statt. |
1993 |
Eine zweite Delegation aus Heikendorf besucht Mrimbo. In Mrimbo-Kirimeni wird mit dem Bau eines Pastorates und eines Kindergartens begonnen. Auch in Uuwo entsteht ein Kindergarten und eine neue Entbindungsstation. |
1992 |
In der Lehrwerkstatt/Workshop wird für den Bereich Schneiderei mit 20 Auszubildenden der Lehrbetrieb aufgenommen. |
1991 |
Ein Mechaniker aus Mrimbo wird für die Wartung der Maschinen in der Lehrwerkstatt/Kiumo Workshop für drei Monate in der Kolpingwerkstatt Papenburg/Emsland ausgebildet. Über die Kolpingwerkstatt werden Nähmaschinen, Tischlerei- und Schustermaschinen nach Mrimbo geschickt. |
1990 |
Heikendorf erhält seinen ersten Besuch aus der Partnergemeinde. |
1989 |
Die Gemeinde Mrimbo teilt sich in drei Gemeinden, bildet aber ein gemeinsames Komitee für die Partnerschaft. In diesem Jahr besucht eine erste Delegation aus Heikendorf Mrimbo. Für den KIUMO-Workshop wird der Grundstein gelegt. |
1988 |
Die Konfirmanden in Mrimbo erhalten - wie daraufhin jedes Jahr - Bibeln. |
1987 |
Die Heikendorfer Kirchengemeinde beteiligt sich am Bau der Kirche in Mrimbo-Maringa. Das Dach wurde aus Heikendorfer Spenden finanziert. |
1985 |
Der Kirchenvorstand in Heikendorf beschließt eine Partnerschaft zu einer Gemeinde in der 3. Welt aufzunehmen. Durch Vermittlung des Nordelbischen Missionszentrums wird der Kontakt zu Mrimbo am Kilimanjaro aufgenommen. |






